Hängertraining

Was macht man, wenn der Boden komplett gefroren ist und man nicht wirklich reiten kann? Natürlich Hängertraining!
Nachdem wir uns letztes Jahr einen 2er-Anhänger gekauft haben, die Pferde aber nur einen 4-er-Quersteher gewöhnt waren, stand diesen Winter Hängertraining auf dem Programm. Jedes mal,  wenn man auf Grund der Bodenverhältnisse oder der Zeit nicht mit den Pferden arbeiten konnte, wurde das Einsteigen in den 2er-Anhänger geübt. Blossi hatte durch seine Vorgeschichte schon immer Probleme in einen Anhänger zu steigen. Über die Jahre konnten wir das Problem bei einem Quersteher beheben, aber bei einem Anhänger bei dem er rückwärts wieder raus musste, hatte er bis zu dem Winter immer noch Panik.
Nachdem ich viele verschiedene Videos im Internet angesehen habe, um zu schauen welches Training für uns am Sinnvollsten wäre, habe ich mich für die „Reinschick-Methode“ entschieden. Bei dieser Methode stehe ich neben dem Pferd und baue mit einer langen Gerte Druck auf die Hinterhand auf, bis das Pferd sich in die Richtung des Anhängers bewegt. Sobald es sich mit dem Anhänger auseinandersetzt oder sich in die richtige Richtung bewegt, wird der Druck sofort weggenommen. Da ich oft nur 10-20 min Zeit hatte, habe ich nur kleine Schritte von den Pferden verlangt und diese oft wiederholt. Inzwischen gehen beide sehr brav in den Hänger, sodass dem nächsten Training bei Lisa Drath am Donnerstag nichts mehr im Wege steht 😉